Schlechte Bezahlung im Gastronomiegewerbe kostet den Staat Milliarden

Wie die Zeit berichtet, musste der Staat allein 2011 rund 1,5 Milliarden EUR Hartz IV Aufstockmittel bereitstellen für Kellner, Baarkeeper und Köche im Gastronomiegewerbe. Sie berufen sich dabei auf eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Hieraus ein Zitat

Schlechte Bezahlung ist im Gastgewerbe sehr weit verbreitet: Von den Beschäftigten in der Gastronomie verdienten 2010 mehr als drei Viertel ein Gehalt unter der Niedriglohnschwelle von 9,15 Euro pro Stunde. Im Bereich Beherbergung waren es knapp 65, im Catering 62 Prozent.

Ein möglicher Grund dafür sehe ich darin, dass Kellnern schon seit jeher ein beliebter Job während Schule und Studium ist – ich würde aus Bauchgefühl sagen, sogar der am meisten ausgeübte Langzeit-Nebenjob bei Studenten und Schülern. Das verschlechtert automatisch die Bezahlung im Gewerbe. Simples Angebot und Nachfrage. Das Berufsfelder die ohne Ausbildung ausübbar sind darunter am stärksten leiden ist selbstverständlich.

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