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Lesenswerter Post zur Zentralisierung von Diensten

Moxie Marlinspike hat ein paar schöne Gedanken im Open Whisper Systems Blog zu Papier gebracht über die De-/Zentralisierung von Protokollen und Diensten. Wenn ihr ein paar Minuten Zeit habt – uneingeschränkte Leseempfehlung.

Reflections: The ecosystem is moving

15 % Rabatt (bzw. 75 %) beim Kauf der Google Nik Collection

Die Nik Tools dürften vielen Fotografen bekannt sein. Nachdem Google im September 2012 die (ehemals) Hamburger Softwareschmiede Nik Software sich einverleibt hat, haben sie im März 2013 den Einzel-Verkauf der Tools eingestellt und dafür ein Paket aus allen (früher mal die Nik Software Complete Collection) geschnürt. Dafür bekam man bereits satte 70 % Rabatt – das Bundle kostet nur noch 149 Dollar gegenüber 499,95 Dollar zuvor. Auch kann man sie mittlerweile 15 Tage kostenlos und in vollem Umfang testen.

Google hat auch seit der Übernahme bereits Updates für die Software für Käufer umsonst veröffentlicht (z.B. Analog Efex 2). Also bleibt zu hoffen, dass die genialen Tools auch noch etwas gepflegt werden. Von Nik gibt es auch direkt Schulungsvideos in der YouTube.

Ich selbst war lange Zeit nicht begeistert von solcher Software-Zusätze für LR und Photoshop. Habe mich aber im Lauf der Jahre definitiv überzeugen lassen (ich hatte “nur” Color Efex und Silver Efex). Die Kontrollpunkte fand ich an Capture NX von Nikon (auch geschrieben von Nik Software) schon genial — diese Kontrollpunkte sind integraler Bestandteil in jedem Nik Filter. Man kann damit so ernorm Zeit sparen, wenn man die Filter gut in den Workflow integriert. Und daran hat es bei mir lange gescheitert. Nun möchte ich sie aber nicht mehr missen. Vielleicht komme ich irgendwann auch mal dazu, ein bisschen zu meinem Workflow und zu der Einbindung der Nik Filter zu schreiben…

Die aus Analog Efex Pro, Color Efex Pro, Silver Efex Pro, Viveza, HDR Efex Pro, Sharpener Pro und Dfine bestehende Suite gibt es für Mac OS X und Windows, Lightroom (ab Version 3), Photoshop (ab CS 4), Photoshop Elements (Version 9-12) sowie Aperture (ab Version 3.1).

Wer auf die 70 % ($149.-) nochmal weitere 15 % sparen möchte und somit die komplette Suite für $126.65 kaufen möchte (aktuell etwa 100,- €), der kann beim Kauf den folgenen Coupon verwenden:

Northlight

Übrigens
Einige Stimmen im Netz behaupten, dass Besitzer eines einzelnen Tools die komplette Suite im NAchhinein erhalten, wenn sie den Google Support kontatkieren. Wenn das bei euch funktioniert, könnt ihr die Erfolgsmeldung per Kommentar hier posten. Danke 🙂

PS
Das Nik hat übrigens nichts mit Nikon zu tun (man kannte Nik früher hauptächlich wegen Capture NX), sondern ist nur ein lustiger Zufall. Nik ist der Kürzel des Gründers Nils Kokemohr 😉

Weniger ist mehr – 37signals konzentriert sich auf Basecamp

Könnte bestimmt einigen Firmen nicht schaden, sich auf eine Sache zu konzentrieren und dass dann richtig machen. Die US-Softwareschmiede 37signals bennent sich wie ihr gefragtestes Produkt – Basecamp (beliebtes Projektmanagement-Tool mit etwa 15 Millionen Nutzern) – und stellt die Entwicklung aller anderer Produkte zugunsten Basecamp ein. Analogien zum iPhone und Apple, aber auch Blackberry sind vorhanden. Ein großer Vorteil des iPhones war mit Sicherheit, dass es keine tausend verschiedenen Versionen und Modelle gab. Und Research in Motion hat sich ebenso vor kurzem einen bekannteren Namen gegeben…

Lesenswerter Artikel zu 37signals, Basecamp und der Management-Strategie “weniger ist mehr” gestern im Harvard Business managerStrategie – weniger ist mehr:

Eine amerikanische Softwarefirma wagt einen radikalen Strategieschwenk: Statt Wachstum durch Diversifikation heißt die Devise Konzentration auf ein Kernprodukt. Ein Schritt, der Beachtung verdient, meint Berater Ron Ashkenas.

MP3s und andere Audiodateien (halb)automatisch taggen

Und ein kleiner Tipp um selbst gerippte CDs sauber mit Tags zu versehen – MP3Tag von Florian Heidenreich.

Das Tool nimmt einem sehr vieles ab und u.a. gibt es Plugins um z.B. die Daten von der Encyclopedia Metallum (Metal Archives) einzubinden. Dazu muss nur das Skript heruntergeladen werden und dann die *.src Datei in den Ordner %appdata%\Mp3tag\data\sources kopiert werden. Schon steht die Datenquelle zur Verfügung.

Server-Notebook mit Xeon Prozessoren

Ich bin auch erst vor kurzem auf dieses Angebot für ein Server-Notebook aufmerksam gemacht worden:
Das EUROCOM Panther 5SE (Server Edition) – es soll etwas wie ein Notebook sein. Bestückt mit bis zu einem Intel Xeon Prozessor E5-2697 v2 mit 12 Kernen mit jeweils 2.7 GHz. Leider nur maximal 32 GB RAM (DDR3-1600, nicht ECC), dafür aber bis zu vier Festplatten (z.B. je eine 960 GB SSD), nach Wunsch auch im RAID konfiguriert. Dazu als Grafikkarte z.B. die AMD Radeon HD 7970M Crossfire oder der NVIDIA Quadro K5000M. Als Schmanckerl gibt’s auch noch eine 6fach Blu-Ray Brenner und eine zweite Fibre Optics LAN Karte… Als Betriebssystem werden verschiedene Windows bis zu Windows 2012 angeboten.

Ein solches Ding kostet in blanker Ausstattung dann laut Konfigurator-Webseite 2538 EUR, für die oben beschriebene werden dann allerdings 15.413 EUR fällig…

Auch sonst hat der Hersteller einige interessante Notebooks anzubieten: EUROCOM Webseite

Aber nun mal die ernsthafte Frage: fällt jemanden ein Einsatzzweck für dieses Gerät ein?

Google Now – Innovation und Bedrohung

Ein älterer Artikel, den ich auch schon lange mal weiterempfehlen wollte ist eine Kolumne von Björn Tantau bei t3n: Google Now und die Zukunft der Suche.

Was heute mit sich selbst aktualisierenden Verkehrsinformationen und dem automatischen Zuschicken von Bordkarten noch harmlos ist und sehr nützlich klingt, kann in Zukunft auch zu extremen Abhängigkeiten führen. So wäre es ohne weiteres denkbar, dass man aufgrund der Informationen von Google Now Entscheidungen trifft, die sich nachträglich nicht als die besseren erweisen.

Der Artikel beleuchtet leider nicht die Gefahren durch den völligen Verlust der Privatsphäre, welche ich noch viel mehr sehe. Aber lesenswert ist er dennoch.

Auswirkungen des Endes der Netzneutralität jetzt beobachten

In Kenia oder auf den Philippinen kann man jetzt schon sehen, wohin es führt, wenn die Netzneutralität nicht gegeben ist. Google und Facebook bezahlen für ihre Webseiten, Start-Ups haben verloren – die Verbraucher am Ende werden es auch. Netzneutralität in Schwellenländern: Internet zwischen Google und Facebook” bei heise online.

Update Danke für den Hinweis: auch auf Technology Review gibt es einen Artikel dazu – Netzneutralität – ein westlicher Luxus?

Twister Logo

Was Diaspora für Facebook ist – P2P Twitter oder auch Twister

Twister ist der Versuch eine dezentrale Microblogging Plattform zu erschaffen, wie es Diaspora für Netze wie Facebook ist. Ziel ist es, unter anderem eine Plattform aufzubauen, welche nicht anfällig auf Zensurversuche (Stichwort Arabischer Frühling) ist.

Hier die Ankündigung des Autors von Twister auf /. dazu und hier die Wikipedia. Ein Technisches Whitepaper gibts auch und ein FAQ bietet die Webseite ebenso. Fertige clients für Windows und Android, sowie den Quelltext für Unices gibts auch.