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OnOne Perfect Effects 8 Premium Edition kostenlos

Aktuell gibt es bei onOne Software deren Perfect Effects 8 in der Premium Edition kostenlos (sonst 99,95$) zum Download für Windows und Macintosh. Es handelt sich um die voll lizensierte Verison, nicht die sonst zum Download freigegebene “Free Edition” (u.a. nur 128 von 471 Filter).

Die Software kann sich in Adobe Photoshop, Photoshop Elements, Lightroom und Apple Aperture nahtlos einbinden. Die Effekte sind auch Teil der onOne Perfect Photo Suite 8. Die Suite kostet in der Premium Version 179,95$, für Lightroom 129,95$ und als Standard 79,95$.

Auf deren Website kann man weiter auch noch Presets für Adobe Lightroom, Apple Aperture und Adobe Camera Raw herunterladen.

Danke für den Tipp, Alexander.

Abmahnung wegen geposteten Tattoo-Fotos?

Auch wenn ich Urheberrechte per se nicht schlecht finde, bei so einer Sache hört es für mich mit dem Verständnis auf. Warten wir mal ab, ob es entsprechende Fälle geben wird vor Gericht…

Aber lest selbst im Lawblog:

Das Tattoo gehört nämlich keineswegs ausschließlich seinem Träger, erläutert der Mainzer Anwalt Karsten Gulden auf seiner Seite “infodocc“. Vielmehr handele es sich, absoluter 08/15-Körperschmuck ausgenommen, um ein “Werk der bildenden Kunst”.

Tipp: Auch den verlinkten Artikel in infodocc lesen (mit Kommentaren):

Schwierig wird es allerdings, wenn nur das konkrete Motiv abgelichtet wird und die Person und deren Persönlichkeitsrechte vollständig in den Hintergrund treten. Dann dürften die Urheberrechte des Tätowierers wieder überwiegen, sodass eine Urheberrechtsverletzung angenommen werden kann, wenn keine Einwilligung durch den Tätowierer vorliegt.

Heartbleed heißt Passwörter ändern, oder doch nicht?

Im Zuge der ganzen Heartbleed-Aufregung haben viele zum Wechsel der Passwörter aufgerufen (z.B. Wunderlist oder SoundCloud). Der Chefredakteur von heise Security, Jürgen Schmidt behält da schon eher einen klaren Kopf in seinem Kommentar dazu. Er spricht die Zeit an, die für die Änderungen draufgeht und den damit verbundenen Produktivitätsverlust.

Wer sich näher für den Bug interessiert, der kann sich auf heise Security schlau lesen, oder dieses (englische) Video schauen.

Welche Software OpenSSL verwendet kann man auf der OpenSSL Seite sehen.

Was aber wieder einmal klar ist, wer ein Passwort nicht mehrfach verwendet, sondern für jedes Login ein anderes Passwort, der ist relativ sicher. Und in Kombination mit einem Passwort Safe und dafür dann ein sicheres Passwort ist das auch alles kein Hexenwerk.

Dokumentation der Anfänge des Heavy Metal – Metal Evolution

Ein Teil (Teil drei: Early Metal, Part 2: UK Division) der Doku-Reihe Metal Evolution lief heute im Fernsehen/Stream bei ZDF.kultur. Der Beginn des Heavy Metal mit großen britischen Bands wie Black Sabbath, Led Zepplin, Deep Purple und Rainbow. Hier der Link zur Mediathek.

Kann ich sehr empfehlen. Wenn auch wichtige Spielarten in der Serie unterschlagen werden – wie Death oder Black Metal. Von den Core-Stilen will ich gar nicht anfangen 😉

Microsoft OneNote 2013 kostenlos runterladen

Seit dieser Woche ist Microsoft OneNote auch für den Mac OS X erschienen und mit dieser Ankündigung wurde es auch zum freien Download für eine Vielzahl von Plattformen angeboten: Windows, Android, iOS, Mac. Die Apps waren ja schon längere Zeit kostenlos, die “richtige” Windows Version allerdings nicht (im Gegensatz zur Windows 8 App im Windows Store). Zahlende Kunden, die OneNote im Paket mit Office 365 gekauft haben bekommen einige Premium-Features obendrauf wie Outlook-Integration.

Microsoft hat die Integration von OneNote in ihre Cloud OneDrive vorangetrieben und dürfte mit der freien Verfügbarkeit die Konkurrenz zu Evernote nochmal neu beheizen. Durch die enge Cloud Integration existiert auch eine REST API mit welcher Entwickler Services für OneNote anbieten können. Aktuell gibt es auch schon einige wie IFTTT oder Schnittstellen zu Brother und Epson Geräten.

Schön wäre nur noch, dass die anderen Plattformen auch noch über die selbe Handschrifterkennung verfügen wie die Version für Windows… Ich vermute allerdings, dass dies nicht der Fall sein wird so schnell, denn aktuell ist man auch ein Windows-Tablet festgelegt, wenn man die geniale Schrifterkennung nutzen möchte. Und das ist – zumindest für mich – DAS Feature für ein Tablet.

Update 31. März 2014
Vielleicht besteht ja doch eine Chance auf die Schrifterkennung. Ein Artikel bei TechCrunch beschreibt Microsofts Strategie in Richtung kostenlos und spekuliert auch über eine kostenlose Windows 8.1 Version.

Die Apokalyptischen Reiter – Video-Blog

Die Apokalyptsichen Reiter haben zum promoten ihres am 30. Mai erscheinenden Doppelalbums ein Video-Blog gestartet. Sie zeigen einiges Material von Konzerten des letzten Jahres und von den Album-Sessions – u.a. auf einem Hausboot, in der Uckermark oder im Studio.

Die “Werbeszenen” finde ich etwas zu ausgeprägt, auch wenn ich die Aufnahmen bzw. die Schnitte ironisch halte, so nerven sie dennoch. Genauso das einminütige Intro – auch wenn es ab Teil vier leicht angepasst worden ist (oder ab da immer wird?). Trotzdem finde ich solche Video-Blogs schön, gehören sie auch mittlerweile häufig schon zur Standard-Promo bei einem neuen Album.

Die Thüringer sind nicht nur in ihrer Musik kreativ und abwechslungsreich, auch finde ich es interessant wie sie sich vermarkten. Leider kann man ihr neues Album noch nicht vorbestellen 🙁

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Critical Engineering mit PRISM auf der Transmediale 2014

Ich habe ja bereits Anfang Januar über Julian und Danja (sowie auch Gordan) und das Projekt Critical Engineering berichtet. Auf der Transmediale 2014 waren die beiden nun auch wieder mit ihrer Installation “PRISM: The Beacon Frame” – und wurden direkt (wegen einer fehlenden Betriebsgenehmigung für ihren IMSI Catcher) dazu gebracht, die Installation wieder abzuschalten. Immerhin hat es die Sache auch in den Spiegel geschafft. Julian und Danja haben übrigens auf PasteBin sich geäußert zu dem Vorfall:

It was our intention to provide an opportunity for public to critically engage precisely the same methods of cellular communications interception used by certain governments against their own people and people in sovereign states. It was not, in any way, our intention to harm anyone and nor did we.

Kinderporno-Keule für Vorratsdatenspeicherung

Debatte im Deutschen Bundestag zur Vorratsdatenspeicherung:

[Es gibt in Deutschland] “kein Grundrecht fürs Ansehen von Kinderpornographie”

Laut heise online hat dies der CDU-Abgeordnete Patrick Sensburg während einer Debatte um die Vorratsdatenspeicherung gesagt.

Das ist doch wieder typisch – aber (gefühlt) schon lange nicht mehr gehört: alle die gegen Vorratsdatenspeicherung sind, konsumieren Kinderpornos oder helfen damit Personen, die diese Straftat begehen. Oder auch: ohne VDS hätte wir diesen Mord nicht aufklären köennen. Auch hierzu gab es schon sehr häufig gegenteilige Bemerkungen und ich meine auch zu dem angesprochenen Fall aus Augsburg etwas gelesen zu haben. Am Fall Beteiligte haben meine ich erwähnt, dass sie diesen auch ohne das Instrument der Speicherung aller Kommunikationsdaten erfolgreich hätten lösen können.

Bleibt: mir fehlt immer noch ein einziger “Beweis” dafür, dass VDS die Aufgabe der Anonymität aller es Wert ist – indem sie ein nicht durch andere Ermittlungswerkzeuge ersetzbares Mittel ist. Noch mehr Zweifel hege ich an der Existenz eines Beweises, dass VDS etwas im Kampf gegen Kinderpornos bringt. Wenn wir damit Vorratsdatenspeicherung einführen, sind wir kein Deut besser als Erdogan, der ja auch erst Internetzensur eingeführt hat um die türkische Jugend vor Sittenverfall zu schützen.

Weniger ist mehr – 37signals konzentriert sich auf Basecamp

Könnte bestimmt einigen Firmen nicht schaden, sich auf eine Sache zu konzentrieren und dass dann richtig machen. Die US-Softwareschmiede 37signals bennent sich wie ihr gefragtestes Produkt – Basecamp (beliebtes Projektmanagement-Tool mit etwa 15 Millionen Nutzern) – und stellt die Entwicklung aller anderer Produkte zugunsten Basecamp ein. Analogien zum iPhone und Apple, aber auch Blackberry sind vorhanden. Ein großer Vorteil des iPhones war mit Sicherheit, dass es keine tausend verschiedenen Versionen und Modelle gab. Und Research in Motion hat sich ebenso vor kurzem einen bekannteren Namen gegeben…

Lesenswerter Artikel zu 37signals, Basecamp und der Management-Strategie “weniger ist mehr” gestern im Harvard Business managerStrategie – weniger ist mehr:

Eine amerikanische Softwarefirma wagt einen radikalen Strategieschwenk: Statt Wachstum durch Diversifikation heißt die Devise Konzentration auf ein Kernprodukt. Ein Schritt, der Beachtung verdient, meint Berater Ron Ashkenas.